Ruhige Zeiten in Rerik

Ruhige Winterzeit in Rerik

Im November hat wohl auch das letzte Bundesland in Deutschland seine Herbstferien hinter sich und dementsprechend wird es ruhig in dem Familien-Ferienort Rerik. Selbst das Wetter scheint sich langsam in Winterstimmung zu begeben. Der Oktober war ja wahrlich noch so richtig golden! Die Familien, die hier so gerne Urlaub machen, konnten noch barfuß Sandburgen bauen und auch ein gemeinsames Essen draußen auf dem Haffplatz war kein Problem.

Doch jetzt wird es langsam schattig und nur noch wenige Feriengäste sind vor Ort. Wo sich im Sommer die Urlauber auf den manchmal schmalen Bürgersteigen vom Minigolf zur Kurverwaltung und zum Italiener bewegen, da ist jetzt richtig Platz. Jetzt sind hier hauptsächlich „Einheimische“ unterwegs. Doch auch von diesen nicht wirklich viele, denn manch Gastronom oder Boutiquenbesitzer nutzt die Zeit zwischen Nachsaison und Weihnachtssaison, um selbst einmal in den wohlverdienten Urlaub zu fahren. Da sei ihnen nach diesem langen, tollen Sommer auch wirklich von Herzen gegönnt! Was für ein aufregendes Jahr 2022.

Es wird also stiller in Rerik, das Rauschen der Ostsee und der Wind in den Bäumen nehmen freilich zu, je stürmischer das Wetter so wird. Ob es noch mal eine Sturmflut gibt? So eine kleine, bei der man nur staunen kann, aber niemand zu Schaden kommt? Es sieht ja schon sehr spannend aus, wenn der Haffplatz ein ganz bisschen unter Wasser steht.

Selbst die vom Meeresklima abgehärteten Reriker zieht es nun langsam eher nach drinnen. Auch eine Wollmütze und wasserabweisende Windjacken können über eines nicht hinwegtäuschen: Es wird spät hell und früh dunkel.

Also verlagern sich auch die Veranstaltungen indoor. Das ändert sich im Dezember mit der Vorweihnachtszeit wieder, aber jetzt im November ist es drinnen einfach spannender. So gibt es zum Beispiel in der Kösterschün jetzt das Donnerstagskino. Eine schöne Auswahl internationaler Filme wartet auf Interessierte und das Ambiente in der Kösterschün kann sich auch sehen lassen. Ein Blick in die Tagespresse oder auf den Aushang vor Ort oder bei der Kurverwaltung lohnt sich.